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Was ist ritual?

ritual ist eine Konzert- und Begegnungs-Reihe in Köln. Das heißt: Es gibt mehrere Veranstaltungen, die zusammengehören. ritual findet immer am ersten Tag des Monats statt, an verschiedenen Orten in Köln.

Bei ritual gibt es: Konzerte und Performances, Workshops, Hör-Spaziergänge, Zeremonien und Rituale

Wichtig:
Nicht nur die Künstler*innen machen etwas.
Auch das Publikum macht mit.
Menschen können:

  • zuhören
  • mitlaufen
  • mitsingen
  • mitreden
  • selbst Ideen einbringen

Die Reihe heißt:
ritual – Spaziergänge & Musik für Gemeinschaft.
Genau das passiert:

  • Wir gehen gemeinsam
  • Wir hören gemeinsam
  • Wir erleben Musik als Gemeinschaft

Die ritual-Veranstaltungen haben eine regelmäßige Struktur. Sie gibt Sicherheit.

ritual Chor

Der ritual Chor ist ein besonderer Chor. Hier probieren wir neue Arten von Singen aus. Im Chor gibt es nur Stücke, die extra für ihn geschrieben wurden: Die Komponistin Dariya Maminova aus Köln schreibt neue Musik nur für diesen Chor. Die Stücke passen zu den Stimmen der Menschen, die mitmachen. Sie sind modern, individuell und zeitgenössisch.

Alle, die gern singen, können mitmachen. Man muss keine Chorerfahrung haben. Man muss keine Noten lesen können. Der ritual Chor probt einmal im Monat. Die Proben sind unkompliziert. Es soll Freude machen. Es gibt die Möglichkeit, mit dem Chor bei ritual-Konzerten aufzutreten.

Du möchtest mitmachen? Schreib uns eine Mail an:

Alle Interessierten können mitmachen. Die Komponistin Dariya Maminova schreibt extra dafür Lieder, die der Chor nach jedem Konzert singt. Das ist der rituelle Abschluss von jedem Konzert: Ein Moment, in dem sich alle verbunden fühlen können.

Warum wir tun, was wir tun

Viele Menschen in der Stadt fühlen sich einsam oder abgetrennt.
Es fehlt an Orten, wo Menschen gemeinsam über wichtige Themen sprechen und fühlen können.

ritual will solche Orte schaffen. Wir glauben: Musik und Rituale können Menschen verbinden.

Rituale sind wiederkehrende Handlungen.
Sie können:

  • Trost spenden
  • Halt geben
  • schwere Dinge verständlicher machen
  • Nähe schaffen

Man kann sagen: Rituale sind der „Klebstoff“ für Gemeinschaft.

Rituale gehören zu allen Kulturen der Welt. Früher waren sie oft an Religion oder Tradition gebunden. Heute verändern sich Rituale. Gemeinschaft wird anders gelebt als früher.

ritual stellt Fragen:

  • Welche Rituale brauchen wir heute?
  • Wie können neue Rituale aussehen, die niemanden ausschließen?
  • Wie können wir mit Musik und Klang neue Formen von Miteinander ausprobieren?

Dafür verbinden wir:

  • Kunst und Alltag
  • alte Formen und neue Ideen
  • Zuhören und Mitmachen

Teilhabe und Inklusion

Wir wollen, dass möglichst viele Menschen teilnehmen können.
Deshalb achten wir auf:

  • barrierearme Angebote
  • Veranstaltungen im öffentlichen Raum
  • einfache Zugänge

Besonders wichtig sind uns:

  • blinde und sehbehinderte Menschen
    • Text-Scores werden vorgelesen und in Braille-Schrift angeboten
    • jede blinde oder sehbehinderte Person bekommt auf Nachfrage eine*n Tandempartner*in
    • wir arbeiten mit mittendrin e.V. und dem Blinden- und Sehbehindertenverein Köln e.V. zusammen

Wer hinter ritual steht

ritual wurde von Sophie Emilie Beha ins Leben gerufen.

ritual wird mitgetragen von diesen Personen oder Gruppen:

Produktionsleitung: Gottfried Held
Netzwerkarbeit Blinde & Sehbehinderte: Fabio Liqata, Adriani Botez
Controlling: Melanie Rossmann
Design: Elisa Metz
Presse: Nicola Oberlinger
Lichttechnik: Chiara Krogull
Social Media: Sebastian Lauthofen
Fotografie: Sophia Hegewald, Lucie Schulze
Videografie: Ricarda Baldauf, Leo Friedrich

Diese Infos findest du noch auf unserer Website

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